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Die Rote Spur

Die Rote Spur



Ein langer Weg liegt schon hinter mir. Doch ich laufe weiter, renne, will endlich alles hinter mir lassen, will weg hier.
Es regnet in Strömen. Es ist dunkel, alles was ich sehe, ist schwarz-weiß. Und rot, Ich hinterlasse eine rote Spur.
Der regen wird stärker. Der Himmel weint.Aber ich kehre nicht um, obwohl mir die Kleidung schon am Körper klebt.
Ich weíß nicht, wie lange ich schon laufe. Jedenfalls erkenne ich mittleweile nichts mehr um mich herum. Die Straße verliert sich, wird zu einem Weg, der in einen Wald hineinführt. Bedrohlich ragen die Bäume in die Höhe.Sie erschlagen mich mit ihrer Größe und der Dunkelheit, die sie verbreiten. Aber ich darf keine Angst haben.
Die rote Spur zeiht sich dahin. Das Blut tropft an meinem Arm hinunter, wird mehr und mehr, und ich immer schwächer und schwächer.
Es raschelt in der Finsternis. Erst nach längerer Zeit bemerke ich, dass es meine eigenen Schritte sind; so weit habe ich mich schon von mir selbst entfernt.
Vielleicht werde ich schon bald den Wald von oben sehen. Vielleicht.
Vielleicht werde ich auch schlafen. Vielleicht falle ich in einen tiefen Dornröschen-Schlaf und wache erst wieder auf, wenn alles besser geworden ist. Oder auch garnicht.
Am Horizont kann ich eine Lichtung erkenen. Doch ich kann nicht mehr so schnell laufen. Langsam aber sicher werde ich schwächer, doch ich will diese Lichtung undbedingt noch erreichen.
Die Dunkelheit verflüchtigt sich. Bald wird die Sonen aufgehen. Ich muss wohl schon sehr lange unterwegs sein.
Die Lichtung kommt näher. Bald werde ich es geschafft haben.
Ich sammle noch einmal all meine Kräfte und laufe wieder schneller.
Mein ganzer Körper schmerzt. Aber es wird heller Die Bäume wirken nicht mehr so bedrohlich.
Endlich habe ich die Lichtung erreicht. Ich verlangsame meine Schritte, trete in die Mitte, blicke gen Himmel.
Der Schmerz beherrscht mittlerweile meinen Körper. Er zieht sich von meinem Handgelenk hinauf und duchzieht mich komplett. Blutrot geht die Sonne auf. Ich blicke an mir herunter, bleibe an meinem Arm hängen. Eine Pfütze hat sich darunter gebildet. Mit Schrecken realisiere ich die tiefe Wunde, aus der immernoch Blut tropft. In diesem Moment breche ich zusammen. Jedoch mit einem Lächeln auf den Lippen.

Schweißgebadet wache ich auf und sitze kerzengerade in meinem Bett. Es ist alles in Ordnung, du bist nicht tot, du hast nur geträumt, denke ich. Ich knipse das Licht an und sehe auf die Uhr. Sieben Uhr. Die Sonne geht gerade auf. Erleichtert falle ich zurück in die Kissenj, als mich ein starker Schmerz durchzuckt und die Erinnerng an die letzten Abende voller Verzweiflung wiederkommt. Und an meinen Arm, der dann jedes Mal rote Tränen weinen muss, die eine rote Spur bilden.

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